So wirst Du kalte Finger beim Zocken los

Geposted von Jacqueline Kos am Wed, 18.08.2021




Hast Du auch manchmal kalte Finger beim zocken oder während Du am PC arbeitest? Schlafen Dir die Finger und Hände vielleicht sogar manchmal ein oder spürst Du ein kribbeln in den Händen?

Sensibilitätsstörungen in den Extremitäten können eine Vielzahl sehr verschiedener Ursachen haben - von einer zu kalten Raumtemperatur bis hin zu organischen Ursachen ist alles dabei. Dabei kommen kalte Hände am PC gar nicht so selten vor. Seien es beide Hände, die kalte Finger bekommen oder die Maus-Hand, welche sich plötzlich kalt anfühlt. Wer sich erkundigt, ob jemand das Phänomen der kalten Finger beim Zocken kennt, erntet  häufig ein “Ja, kenn ich”, aber eben auch ein “Keine Ahnung, woher das kommt.” Ich habe mich für Dich hinter das Thema geklemmt und bin der Sache auf die Spur gegangen. Woher die kalten Finger und Sensibilitätsstörungen beim Zocken kommen, was Du selbst konkret gegen kalte Finger beim Zocken tun kannst und wann Du lieber zum Arzt gehen solltest, erfährst Du in diesem Artikel. 


Ein Muskel mit viel Verantwortung

Kalte Finger und Hände gehen in der Regel auf Durchblutungsstörungen zurück. Gründe dafür sind vielfältig. Eine seltene Ursache hierfür ist ein zu niedriger Blutdruck. Eine der häufigsten dagegen eine verspannte Nackenmuskulatur. Ursächlich sind meist Beschwerden, welche den oberen Trapezmuskel betreffen. 

Wenn Du kalte Finger beim Zocken hast, dann könnte dein Trapezmuskel die Ursache sein. Denn bei Verspannungen beeinträchtigt er den Blutfluss zur Hand. Schuld ist oft eine falsche Sitzhaltung. Hier kann dich der ergonomische Gamechanger Gaming Stuhl unterstützen.

Der Trapezmuskel oder auch musculus trapezius, ist ein ziemlich großer Muskel, welcher sich ab der Brustwirbelsäule über die Halswirbelsäule bis hin zum Hinterhauptbein Deines Kopfes erstreckt und reicht außerdem bis zum Schulterblatt. Dabei befindet sich sein Hauptvolumen am Rücken und gerade einmal ein kleiner Anteil seines Gesamtumfangs im Bereich der Schulter und des Hinterkopfs. So viel schon einmal zur Lage des Trapezmuskels, doch welche Funktion erfüllt er eigentlich? 


Der Trapezmuskel ist immer dann gefragt, wenn Du Deinen Arm drehst oder hebst, denn er dreht und hebt das Schulterblatt. Auch wenn Du den Kopf drehst ist er am Zug und ganz wichtig: Er streckt die Halswirbelsäule und sorgt dafür, dass Du den Kopf aufrecht halten kannst. Er ist allerdings nicht nur verantwortlich dafür, dass wir Haltung bewahren, denn wie Wissenschaftler mittlerweile herausgefunden haben, ist die Nackenmuskulatur mit einem wichtigen Bereich des Gehirns verbunden, welcher unter anderem die Steuerung der Atmung, des Herzschlages und des Blutdrucks beeinflusst. Diese Erkenntnis ist ein echter Gamechanger im Bereich der Behandlung von Bluthochdruckbeschwerden, die auf keine sonstige Grunderkrankung zurückzuführen sind, doch auch für unser vergleichbar kleines Problem, die kalten Finger, ist das wichtig zu wissen. Warum?


Kalte Finger: Wenn die Muskeln nicht mehr können

Wenn die Nackenmuskulatur verspannt, kommt es zu einer physikalischen Störung. Denn wo keine Flexibilität vorhanden ist, können andere flexible Komponenten ihre Arbeit nicht tun. Das heißt: Ist die Nackenmuskulatur verhärtet und verspannt, engt sie durch ihre fehlende Flexibilität Blutgefäße ein. Es kommt also durch ein physikalisches Hindernis zu einer Störung der Durchblutung. Das hat wiederum Auswirkungen auf den Blutaustausch zwischen dem Gehirn und dem restlichen Körper, denn bei unserem Gefäßsystem handelt es sich um einen Gefäßkreislauf, dessen Pumpsystem das Herz darstellt. Auf dem Weg durch den Körper legt unser Blut einen entsprechenden Weg zurück und quasi durch die Schultern, in die Arme, bis zu den Händen und bis in die Fingerspitzen, wo sich kleinste Haargefäße, die Kapillaren befinden. Erhöht der Blutdruck sich nicht wesentlich, fehlt Pumpkraft um genug Blut durch das physikalische Hindernis zu bis in die Fingerspitzen zu pumpen - Und Deine Finger werden kalt. Was sich jetzt schlimm anhört, ist zum Glück nur ein harmloser, wenn auch lästiger Effekt, der nicht gleich dazu führt, dass uns die Finger abfallen. Denn immerhin ist die Durchblutung zwar geringer, aber nicht unterbrochen. Doch warum passiert Dir das nun ausgerechnet und vor allem beim Zocken, während Du sonst nie kalte Finger bekommst und vor allem: Wieso ist ausgerechnet Deine Maushand am meisten davon betroffen?


Wenn wir am PC sitzen und die Maus in der Hand haben, machst Du häufig Folgendes: 

Während Dein Unterarm auf dem Schreibtisch liegt und sich Deine Hand an der Maus befindet, streckst Du den Arm in die länge. Durch dieses Überstrecken des Arms erhält Dein Ellbogen einen Öffnungswinkel von über 90°. Für diese Bewegung ziehst Du Deine Schulter nach vorn und dabei die Schulterblätter auseinander. Um den Arm in dieser Position halten zu können, wird vor allem Dein Trapezmuskel belastet. Er trägt in dieser Position die Hauptlast für Deinen Arm und wird dadurch überlastet. Da gerade unsere Nackenmuskulatur durch das viele Sitzen vor dem Bildschirm und fehlende Bewegung ohnehin stark beansprucht ist, verspannt sich der Muskel durch diese Fehlhaltung umso mehr und stört die Durchblutung so stark, dass Deine Finger kalt werden. 


Auch mit einem guten Gaming Stuhl ist noch nicht alles gewonnen. Deine Haltung bildet die Grundlage dafür, ob dein Trapezmuskel überlastet und ob es dann zu kalten Fingern kommt. Daher ist es wichtig, dass du deine Armlehnen richtig einstellst und nutzen.

Zu den Missempfindungen in den Fingern können auch ein Kribbeln und sogar

Einschlafen von Gliedmaßen hinzu kommen, wenn die Muskulatur so stark verhärtet ist, dass auch Nerven beeinträchtigt werden. Das ist häufig dann der Fall, wenn es sich bereits um ein HWS-Syndrom handelt. Bei diesem muss nicht zwingend die Halswirbelsäule an sich in Mitleidenschaft gezogen sein.

Das HWS-Syndrom ist häufig eine Ursache hartnäckiger Verspannungen im Nacken. Es kommt zu Blockaden, welche auch die nerven betreffen. So werden deine Finger nicht nur kalt, sondern können sogar kribbeln und einschlafen. Die richtige Einstellung deiner Armlehnen entlastet deine HWS-Muskulatur und damit auch deine Nerven.

Allerdings können sich aus den genannten Verspannungen zahlreiche weitere Funktionsstörungen des Bewegungsapparates einstellen, welche dann z.B. auch die Funktion der Facettengelenke beeinträchtigen. Denn jede Verspannung macht unseren Körper steif und im Bereich des Rückens dann eben auch unbeweglich, weil wichtige Bewegungsabläufe blockiert werden. So können gerade bei einer Blockade der Facettengelenke eben auch Nerven tangiert werden, die dann zu Missempfindungen führen. Zu den

Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen kommen. Die Gründe dafür liegen ebenfalls in der verursachten Durchblutungsstörung, da die Hirnnerven nicht genug Blut und auch nicht genug Sauerstoff erhalten. Dein Gehirn fährt in diesem Fall also auf Sparmodus hinunter. Zu Bluthochdruck kann es im ärgsten Fall aufgrund des fehlgeleiteten Signalaustausches zwischen der Nackenmuskulatur und dem Gehirn kommen. 


Grundsätzlich sollte jede Form der Missempfindung der Gliedmaßen und Auffälligkeiten beim Blutdruck von einem Arzt abgeklärt werden, um schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen. Die häufigste Ursache für ein HWS-Syndrom und Missempfindungen in den Fingern sind jedoch zwar schmerzhafte, aber letztlich harmlose Nackenverspannungen, welchen Du vorbeugen bzw. welche Du auch loswerden kannst. Was aber kannst Du tun, wenn Du eben viel Zeit am PC verbringen musst?


Die richtige Haltung ist Dein GAMECHANGER -
Der richtige Gaming Stuhl unterstützt Dich dabei

Musst du beim Zocken am PC mit kalten Fingern leben? Die klare Antwort ist “Nein”, denn die Überanspruchung des Trapezmuskels kannst Du vermeiden und profitierst gleichzeitig von einer besseren Konzentration. 

Eine Aufrechte Haltung ist das A und O im Kampf gegen kalte Finger beim Zocken. Dabei sollte die Einstellung deiner Armlehnen auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Wenn es um Rückenbeschwerden und den richtigen Bürostuhl geht, dann liegt der Fokus häufig darauf, was ein ergonomischer Gaming Stuhl für die Lendenwirbelsäule - also den unteren Rücken - tun kann. Und ohne Frage, Rückenschmerzen im unteren Rücken sind weit verbreitet und der untere Rücken muss unbedingt die richtige Unterstützung erfahren. Deshalb verfügt der ergonomische GAMECHANGER Gaming Stuhl über eine höhenverstellbare Rückenlehne, welche der natürlichen Doppel-S-Form der menschlichen Wirbelsäule nachempfunden ist und lässt sich mit einer zusätzlichen, in der tiefe verstellbaren Lordosenstütze auch an eine ausgeprägte Innenwölbung des unteren Rückens individuell anpassen. Doch gerade der obere Rücken sowie die Muskulatur des Schultergürtel melden sich nicht zwangsläufig immer durch Schmerzen, wenn sie überbeansprucht sind - was nicht heißt, dass sie keine Unterstützung benötigen. Im Gegenteil: Die oben genannten Symptome wie z.B. kalte Finger beim Zocken sind ebenfalls Hinweise auf eine Verspannung und Überlastung, ohne dass diese zwingend mit Nackenschmerzen einhergehen müssen.

Die richtige ergonomische Einstellung deines Arbeitsplatzes ist wissenschaftlich fundiert. So sollte es nicht zu kalten Fingern kommen.  Zudem können Verspannungen der Schultermuskulatur sich auch durch ein unterschwelliges Muskelbrennen äußern. Bei GAMECHANGER weisen wir selbst immer wieder darauf hin, wie wichtig die Integration und die richtige Nutzung der Armlehnen ist, wenn Du am PC sitzt. Essenziell sind hierfür ergonomische 4-D-Armlehnen, über welche auch der GAMECHANGER Gaming Stuhl verfügt. Dank ihrer flexiblen Einstellungsmöglichkeiten lassen diese sich individuell an Deine Statur, Körpergröße und favorisierte Sitzposition anpassen. Und so stellst Du Deinen GAMECHANGER ein, um die Armlehnen richtig zu nutzen:
  • Um den Stuhl richtig einzustellen ist es wichtig, dass Du Dich zunächst in eine aufrechte Sitzposition begibst.

  • Setze Dich so auf den Stuhl, dass Dein Rücken Vollkontakt mit der Rückenlehne hat. Das ist wichtig, damit Dein Rücken auch wirklich optimal gestützt werden kann.

  • Die Einstellung deines Monitors orientiert sich an der natürlichen Lesehaltung. Zur Überprüfung kannst Du ein Buch in die Hand nehmen und schauen, wie Du es zum lesen hältst. Die obere Monitorkante sollte zwischen 2-5 cm unterhalb deiner Augenbrauen liegen. Dadurch trifft Dein Blick optimalerweise in aufrechter Sitzposition in einem Winkel von etwa 35° auf die Oberkante des Monitors, welcher ebenfalls um ca. 35° nach hinten geneigt ist.

  • Deine Beine sollten außerdem einen Öffnungswinkel von etwas mehr als 90° zwischen Ober- und Unterschenkel haben und dein Becken leicht höher sitzen, als deine Knie.
  • Zum Schluss stellst Du die Armlehnen ein. Die richtige Höhe der Armlehne erkennst Du daran, dass Deine Ellenbogen bei senkrecht gehaltenen Oberarmen in etwa auf gleicher Höhe sind, wie die Tischkante. Deine Ellbogen haben dabei optimalerweise einen Öffnungswinkel von 90°, wenn die Armlehnen und die Tischplatte sich auf einer Höhe befinden. Deine Arme liegen außerdem nah am Körper - dadurch ziehst Du die Schultern nicht nach vorn sowie die Schulterblätter nicht auseinander. Auch die Überstreckung des Arms und damit die Überlastung des Trapezmuskels werden vermieden. 

Damit Du die optimale Einstellung für Deinen GAMECHANGER findest, erklärt dir Janet in diesem Video noch einmal genau, was Du zu tun hast, um die perfekte Sitzposition zu finden. 

Natürlich ist ein ergonomischer Gaming Stuhl nur die halbe Miete, denn wie immer gilt: Entlastung ist das Gebot der Stunde. Diese erreichst Du durch die Kombination einer dynamischen Sitzmöglichkeit, wie sie Dir der GAMECHANGER bietet, und ausreichend Bewegung sowie Dehnübungen, für die besonders beanspruchten Muskelpartien Deines Körpers. 

Und weil sich der ergonomische GAMECHANGER Gaming Stuhl zu 100% an Dich und Deine Bedürfnisse anpasst, bestimmt Du selbst über seine Ausstattungsmerkmale. Klick Dich hierzu einfach mal durch unseren Konfigurator und gönn Dir für Deine Armlehnung ein Level Up dank zusätzlicher Aufpolsterung. So zockt es sich nicht nur ohne kalte Finger, sondern gleich doppelt bequem. Worauf wartest Du noch? Change Your Game!

 Quellen: 

Tanja Unterberger: HWS-Syndrom, netdoktor.de 

HWS-Syndrom in: DocCheck.com Flexicon.

René Dasbeck: Durchblutungsstörungen durch Nackenverspannungen. 

NDR Ratgeber Gesundheit: HWS-Syndrom. Wenn Verspannungen Schwindel und Tinnitus auslösen.

Wissenschaft.de: Warum ein verspannter Nacken den Blutdruck erhöht. 

Orthopraxis-Klarholz.de: Nackenschmerzen und Schwindel: Wie Verspannungen Schwindel auslösen.